DI Box Vergleich


Da man als Bassist live und im Studio meistens über eine DI Box spielt, war es an der Zeit ein paar Boxen zu testen.

Seit Jahren benutze ich die BSS DI, welche sehr weit verbreitet ist und ich war bisher ziemlich zufrieden mit ihr. Die Frage, weshalb gewisse DI-Boxen so teuer sind, wollte ich beantwortet haben und liess mir folgende DIs zum Test schicken:

 

 

BSS AR-133
Rupert Neve Designs RNDI
Tonecraft 363 DI
A-Designs REDDI

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Unterschiede sind subtil, doch ich denke in der Summe (wenn viele verschiedene Instrumente über dieselbe DI aufgenommen werden), schaukelt sich der Grundsound schon auf.

Der Vergeich

Die BSS AR-133 klingt ziemlich flach. Ist auch logisch gegenüber den anderen Kandidaten.

Die Rupert Neve RNDI ist sehr impulstreu und clean.

Die REDDI von A-Designs klingt fett und trotzdem Transparent.

Die Tonecraft 363 färbt am meisten und ist keine Brot und Butter DI.

Die Unterschiede sind vor allem in der Transientenwiedergabe und dem Frequenzgang leicht unterschiedlich. Die Röhren DIs sättigen das Signal natürlich, das ist aber nicht immer gewollt. Die zwei getesteten Röhren DIs haben aber einen Vorteil. Man sie auch als Mikrofonvorverstärker für dynamische Mikrofone benutzen, da sie eine Ausgangsregelung haben. Die Tonecraft sogar doppelt mit zusätzlich integriertem Baxandall Equalizer.

Die RNDI kann man zwischen Bass und Verstärker oder zwischen Verstärker und Lautsprecher einfügen. Ein tolles Feature.

 

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