Gehe durch den Sturm hindurch!


Es sind seltsame Zeiten, die wir momentan durchleben. Manche profitieren von der jetzigen Situation, andere wiederum sehen kein Licht am Ende des Tunnels. Jedenfalls ist es so, dass die Karten neu gemischt werden. Jeder Mensch in meiner Umgebung ist von der Situation betroffen und hat mit neuen Herausforderungen zu kämpfen. Teilweise sind die Herausforderungen sogar existenziell.

Was können wir dagegen tun?

Jammern hilft nichts. Sich auf andere zu verlassen und einfach zu hoffen, ist auch keine Lösung. Ganz im Gegenteil. Ich für meinen Teil denke, dass es ein Wink mit dem Zaunpfahl ist. Das Leben sagt uns: «Wachse über dich hinaus und tue endlich was!» Es ist höchste Zeit die eigene Komfortzone zu verlassen. Es gilt Risiken einzugehen und neue Wege zu erkunden. Vor allem wir, die im Showbusiness als Musiker, Produzenten und Künstler tätig sind.

Ich weiss, es ist in den seltensten Fällen einfach. Aber genau das macht uns stärker. Angst vor Neuem zu haben ist ganz natürlich. Doch Mut beweist der, der die Angst überwindet. Der Weg zum Erfolg, geht immer durch die Angst hindurch.

Erfolg bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. Für die einen bedeutet es geliebt zu werden, für den anderen heisst es finanziell abgesichert zu sein, für den dritten ist es, das tun zu dürfen, was ihm am meisten Spass macht. Aber überall, bei jedem Ziel, schwingt der Drang nach Sicherheit mit. Deshalb haben wir ja eben Angst vor Neuem. Weil wir unsere Sicherheitszone verlassen müssen.

Sind wir denn jetzt sicher?

Bist du in deiner Sicherheitszone? Ich weiss nicht was alles in den nächsten Jahren geschehen wird. Zur Zeit befinden wir uns in einem grossen technologischen und sozialen Umbruch. Viele Jobs werden in den nächsten Jahren verloren gehen. Sei es durch die Insolvenzen als Folge der Pandemie, durch die Automatisierung und Digitalisierung oder durch politische und soziale Restriktionen.

Es gilt also nun herauszufinden, worin jeder von uns einzigartig ist und das zu unserem neuen Lebensinhalt zu machen. Und ich bin mir zu 100% sicher: Du bist einzigartig. Du kannst irgendetwas viel besser als alle anderen. Du musst jetzt herauszufinden, was das ist. Manch einer hat seine Bestimmung oder Berufung schon gefunden. Doch niemand ist wirklich an seinem Ziel angekommen, denn das Ziel verschiebt sich dauernd.

Ich kenne niemanden, oder habe noch nie von jemandem gelesen, der vollkommen zufrieden war mit dem was er hatte. Mit Ausnahme einiger buddhistischen Mönche im Himalaya Gebirge und ein paar wenigen Naturvölkern. Im Grunde genommen sind wir Menschen immer rastlos auf der Suche nach etwas Grösserem. Etwas das uns erfüllt. Und wir haben immer Zweifel, ob wir das jemals erreichen werden.

Ich kann dir garantieren: Wir werden das nicht. Aber wir können und annähern. Wir können Stufe für Stufe den Berg hinaufgehen und die nächste Ebene erreichen. Doch wir werden niemals auf dem Gipfel ankommen, denn auf jeder Ebene warten neue, noch grössere Herausforderungen auf uns.

Wichtig ist, dass wir nicht aufgeben und uns ins neue Terrain wagen. Stehen zu bleiben hat noch niemanden weitergebracht. Nur wenn wir lernen und wachsen, leben wir weiter. Leben hat mit Wachsen zu tun, denn wenn etwas nicht mehr wächst, ist es tot. Ein Baum, der keine neuen Äste und Früchte bildet, wird gefällt. Deshalb musst du jetzt den nächsten Schritt tun. Auch wenn er näher am Abgrund ist. Doch seien wir ehrlich. Tiefer als den Boden, auf dem du stehst, kannst du nicht fallen. Wichtig ist, dass du dein Ziel fokussierst und dich zu diesem führst.

Kannst du dich führen?

Manchmal gelangst du an einen Punkt, an dem du das Gefühl hast du kämest nicht weiter, weil du der Situation nicht gewachsen bist. Dann setz dich hin, nimm ein Blatt Papier zur Hand und schreibe auf, weshalb du meinst, dass du das nicht schaffen kannst. Schreibe den Grund auf. Dieser ist dann wahrscheinlich deine innere Programmierung, an der du arbeiten musst. Dieses Mindset musst du ändern. Glaube mir, deine innere Einstellung ist die grösste Treibkraft in deinem Leben.

Ich spreche da aus Erfahrung.

Als ich 20 Jahre alt war, hatte ich keine Wurzeln. Ich bin in Südafrika geboren, zog dann nach Spanien um danach, als ich in die Schweiz kam, einen weiteren Kulturschock zu erleben. Damals lebte auf der Strasse und meine Familie war ein Scherbenhaufen. Ich übernachtete in besetzten Häusern und umgab mich mit sehr negativ eingestellten Menschen. Glaube mir, es war echt die beschissenste Zeit meines Lebens. Tiefer konnte ich nicht fallen.

Eines Tages, als ich alleine am Ufer der Limmat in Zürich sass, kam ich zum Schluss, dass es so nicht weitergehen kann. Ich raffte mich auf und sagte zu mir: «Thom, mach was aus dir. Verfalle nicht in Selbstmitleid. Steh auf und suche dir dein Ziel!»

An diesem Tag hatte ich mich umprogrammiert und hatte begonnen meinen Weg zu gehen. Stück für Stück. Schritt für Schritt. Es war nicht einfach. Ich habe öfters versagt, als dass ich Erfolg hatte. Doch je länger du weitergehst und versuchst deine Bestimmung zu finden, desto mehr Lebenserfahrung sammelst du.

Auch jetzt bin ich wieder mal an einem Punkt, an dem ich mein Mindset ändern muss. Das geht jedoch nicht ohne harte Arbeit. Anfangs siehst du keine Erfolge und bist nahe daran aufzugeben. Doch das Leben hat mich gelehrt, dass das genau der Zeitpunkt ist, an dem du weitermachen musst. Denn nach dem Sturm folgt immer Sonnenschein. Gehe durch den Sturm hindurch.

Das bringt mich zu einer Geschichte.

Eigentlich ist es keine Geschichte, sondern eine Tatsache:

Im Norden Amerikas sind im Winter die Stürme sehr hart. Dort leben noch ein paar Bison-Herden. Und manchmal toben dort Blizzards. Das sind eisige Schneestürme, die übers Land fegen. Man hat beobachtet, dass die Kühe in solchen Blizzards öfters sterben als ihre männlichen Artgenossen. Rund 80% der Kühe sterben in solchen Blizzards, währen bei den Männchen 90% überleben. Forscher haben dieses Phänomen untersucht und haben etwas herausgefunden, was wir auf unser Leben übertragen können.

Wenn der Sturm kommt, laufen die Kühe vor dem Sturm weg. Doch der Sturm ist ein wenig schneller als sie und holt die weibliche Herde ein. Die Kühe bleiben also lange Zeit in diesem Sturm gefangen, unterkühlen und sterben. Die Büffel-Männchen jedoch, laufen direkt auf den Sturm zu. Sie durchqueren ihn und lassen ihn schnell hinter sich. Sie haben zwar kurzfristig mehr Gegenwind, doch sie kommen fast alle mit dem Leben davon.

Was können wir daraus lernen?

Schaue deiner Angst ins Auge, durchquere sie und du wirst danach eine Angstfreie Zone betreten. Und vor allem wirst du danach noch am Leben sein.

 


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